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Das php Shopping List System phpsls (Version 0.1)
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(c) 2000 Lukas Ertl <lukas.ertl@gmx.at>


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* Einfhrung *
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An meinem Arbeitsplatz, dem Zentralen Informatikdienst der Uni Wien
(http://www.univie.ac.at/ZID/), hat es sich eingebrgert, da immer jemand zum 
nahegelegenen Supermarkt geht und Mittagessen fr die anderen holt. Das lief
dann so ab, da er oder sie durch die Zimmer der Kollegen wanderte, fragte, ob
es irgendwelche Wnsche gab, diese aufschrieb und einkaufen ging, die 
mitgebrachten Sachen verteilte und das ausgegebene Geld einsammelte.
Ein Vorgang, der wahrscheinlich in vielen Firmen und Abteilungen gang und gbe
ist. Aber auf Dauer nervte uns diese Vorgehensweise doch, aus verschiedenen
Grnden:
* Man mute immer herumgehen und fragen, ob jemand was braucht.
* Die Verrechnung war oft umstndlich und kompliziert, wenn jemand nicht genau
  den ausgegebenen Rechnungsbetrag da hatte, man mute wieder herumlaufen und
  Geld einsammeln, einer blieb dem anderen was schuldig usw.
* Es gab immer wieder Diskussionen, wer denn nun dran sei zum Einkaufen.

Irgendwann entstand dann die Idee, da es einem Rechenzentrum doch gelingen
sollte, diese Vorgnge zu automatisieren und zu vereinfachen. Daraus enstand
phpsls.


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* Funktionsweise *
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phpsls ist ein Satz von PHP3-Scripts, die auf eine MySQL-Datenbank zugreifen.
Der User loggt sich via Browser ein, kann seine Bestellung abgeben und sieht 
auch die Bestellungen der anderen User. Ist der Zeitpunkt gekommen, einkaufen
zu gehen, gengt ein Klick und die vorhandenen Bestellungen werden als erledigt
markiert, auerdem wird ein eMail verschickt, das den Usern mitteilt, da 
jemand einkaufen geht. Um nun die Abrechnung zu vereinfachen, wird das Prinzip
eines Geldtopfs angewandt: User starten anfangs mit dem Betrag 0 im Topf.
Geht nun ein User einkaufen, verrechnet er anschlieend die ausgegebenen
Betrge fr jeden User. Diese Betrge werden den Bestellern vom Topf 
abgezogen und dem Topf des Einkufers gutgeschrieben.
Durch dieses System wurden unsere Probleme gelst:
* Das Herumgehen und Aufnehmen der Bestellungen erledigte sich, da die 
  Bestellungen zentral in einer Datenbank verwaltet werden.
* Die Verrechung erfolgt praktisch bargeldlos, da nur ber den Topf gerechnet
  wird.
* Niemand kann sich vor dem Einkaufen drcken, da (so kamen wir berein) immer
  derjenige gehen mu, der den schlechtesten Topfwert hat, also bereits die
  meisten Schulden angehuft hat.


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* Anforderungen *
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* ein Webserver
* PHP
* MySQL
* eventuell ein Mailserver (der die Abwicklung des ausgehenden eMails 
  bernimmt)

Neben diesen technischen Anforderungen sollte natrlich auch ein gewisses Ma
an Vertrauen herrschen, da ein User einem anderen zuviel verrechnen knnte 
(obwohl die Eintrge natrlich mitgeloggt werden).

